Selbsthypnose gehört zu meinem täglichen Alltag genauso wie das Frühstück, oder das entspannende Bad am Abend. Die Möglichkeiten, selbst eine Trance zu induzieren, sind wirklich mannigfaltig: Verschiedenste Selbsthypnoseanleitungen (wie z.B. die auf der Seite von Hypnovita) bieten die Möglichkeit, Trance ohne fremde Hilfsmittel selbst zu induzieren und verkörpern somit die reine, die echte Selbsthypnose. Optimal für Unterwegs und zwischendurch, da jederzeit einsatzbereit.

Noch schöner ist für mich allerdings die Selbsthypnose per MP3. Der Grund hierfür ist eigentlich ein ganz einfacher: Wo ich mich bei der reinen Selbsthypnose noch mit einem Teil meines Wachbewusstseins darauf konzentrieren muss, den gesamten Prozess zu steuern, kann ich bei der Selbsthypnose per MP3 ganz loslassen und mich besonders tief fallen lassen. Die dadurch erreichte Entspannung ist der Entspannung, die man über die reine Selbsthypnose erreicht, in den allermeisten Fällen deutlich überlegen.

Seit einigen Monaten teste ich nun auch die so genannte Binauralhypnose.  Hierbei handelt es sich um ein Spezialverfahren, das mit einem ganz speziellen Frequenzmuster arbeitet, das eine Angleichung des dominierenden Frequenzmusters des Gehirns erreichen soll.  Simpel ausgedrückt: Vielleicht kennen Sie ja im Begriff des so genannten Alpha-Trainings. Dieses Training zielt darauf ab, den dominanten Frequenzbereich des Gehirns in den so genannten Alphazustand zu bringen. Dieser liegt zwischen acht und 15 Hz, und in den allermeisten Fällen wird er mit einer sehr tiefen Entspannung in Verbindung gesetzt. (Selbstverständlich ist das Gehirn deutlich komplexer, als dass sich Zustände trennscharf allein über den dominierenden Frequenzbereich abgrenzen ließen. Nichtsdestotrotz geben diese Werte durchaus Auskunft darüber, wie wach oder auch entspannt man gerade ist.)

Ich habe mich eine Zeit lang mit den frei am Markt verfügbaren MP3s beschäftigt, unter anderem auch mit den HoloSync™-Programmen. Nicht schlecht – aber für meinen Geschmack noch zu wenig individuell. Auf den Tipp eines Kollegen hin habe ich dann schließlich den NeuroProgrammer ausprobiert – eine frei und flexibel konfigurierbare Software, die es mir nicht nur ermöglicht, binaurale / isochrone Programme nach eigenem Geschmack zu gestalten, sondern darüber hinaus auch noch eigene Affirmationen (also Suggestionen) als Tondatei anzulegen und bedarfsgerecht einzuspielen.

Mein Fazit? Ich bin überaus begeistert. Selbsthypnose habe ich schon als Kind angewandt (ohne jedoch zu wissen, dass es sich dabei um Selbsthypnose handelt), und so zählt sie zu meinen konstanten Weggefährten. Mit dem regelmäßigen Einsatz des NeuroProgrammers erreichte ich jedoch schon relativ rasch noch deutlich tiefere, produktivere Trancezustände – die ich sowohl zur Regeneration, als auch zur eigenen Ressourcenstärkung nutze. Auch in meiner Hypnosepraxis München arbeite ich mittlerweile immer öfters therapiebegleitend mit dem NeuroProgrammer – mit absolut positiven Ergebnissen.

Die Software lässt sich hier übrigens kostenlos zwei Wochen lang testen: NeuroProgrammer – Hypnose. Mit dem Guscheincode Hypnotiseurin erhalten Sie übrigens 10% Rabatt auf den Kauf.

Es gibt die Wahl zwischen einer Regular Edition (59,99$, also ca. 53,- €) und einer Ultimate Edition (ca. 79,- €). Ich würde unbedingt zur Ultimate Edition raten, aus einem ganz einfachen Grund: Nur mit dem größeren Paket lassen sich die Tracks auch als MP3 exportieren, um sie z.B. am Smartphone oder MP3 Player nutzen zu können, oder um sie als CD brennen zu können. Mit der Regular Edition kann man die Klänge leider nur direkt am PC nutzen, was für mich persönlich ein Ausschlusskriterium wäre.

Mein Lieblingsprogramm ist übrigens der virtuelle Kaffee, der meinen täglichen Kaffeekonsum tatsächlich drastisch eingeschränkt hat. Läuft ca. 15 Minuten und lässt sich auch mit geöffneten Augen hören, sofern man Kopfhörer benutzt. Der NeuroProgrammer kann also nicht nur entspannen, sondern auch Energie schenken. Ich kann nur empfehlen, die Wirkung selbst auszuprobieren – am besten also runterladen und 14 Tage lang testen, möglichst täglich. Den Kauf würde ich anschließend empfehlen, wenn auch eine deutlich spürbare Wirkung da ist – die ich selbst sehr eindrucksvoll erlebt habe (und immer noch erlebe), aber … jeder Mensch ist anders. Viel Spaß beim Testen!

By |2017-04-26T09:40:52+00:0024.2.2015|Categories: Allgemein, Blog|0 Comments

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